ANSTEHENDE EVENTS
  • LS   26.01.2023 - Kreis Dan Versammlung - Reinkensmeiers Hof Bad Oeynhausen
  • LS   28.01.2023 - KR Verlängerung - Bielefeld
  • IE   28.01.2023 - DEM M + F - Stuttgart
  • BE   29.01.2023 - Kreisliga - Minden
  • LS   01.02.2023 - JHV Judoabteilung - Domschule Minden
alle anzeigen

Veranstalltung bis Bezirksebene
Veranstalltung bis Landesebene
Veranstalltung bis internationale Ebene
SVM Männer Mannschaft
Lehrgänge/sonstiges

Mindener on Tour
no Picture

Judokas vom SV1860 Minden sammeln international Pokale und Erfahrungen

 

Zum Jahresauftakt machten sich nun nach zwei Jahren Coronapause vier Kämpfer/innen wieder nach Belgien auf um am Troffee von de Donderslag teilzunehmen. Organisiert wurde das Turnier vom Judoclub Meeuwen-Gruitrode, der dieses Turnier bereits zum 19ten ausgerichtet hat. Über das Wochenende verteilt kämpften ca. 1000 Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern, u.a. aus Belgien, Niederlande, Luxemburg, Rumänien, Groß Britannien, Frankreich und Deutschland.

Mit dabei waren auch einige Judokas vom SV1860 Minden. Nikita Abermet nutzte das hochkarätige Turnier um in der Altersklasse U18 seine neue Gewichtsklasse,  -73 kg, auszuprobieren. Mit 14 Teilnehmern lagen harte Kämpfe vor ihm. Direkt im ersten Kampf unterlag er dem späteren niederländischen Sieger. So musste er sich durch die anschließende Trostrunde kämpfen. Dabei steigerte er sich von Kampf zu Kampf und lieferte sich starke Kämpfe bis er im Kampf um Platz drei stand. Diesen verlor er erst im golden Score nach einem kräftezehrenden Schlagabtausch gegen seinen Belgischem Gegner. Trainer Martin Dodd, der seinen Schützling nicht aus den Augen lies meinte anschließend: „Es war knapp, direkt in der ersten Minute hätte Nikita schon den entscheiden Punkt machen können. Die Vorbereitung auf die anstehenden Meisterschaften, die am 29.01 in Minden beginnen, laufen gut“.

Im späteren Bodenturnier kämpfte Nikita Abermet erneut. Diesmal -73 kg bei den Männern. Hier bekam er schonmal einen Eindruck und konnte auch klare Punkte für sich setzen. Nachdem er zweimal über die voll doppelte Kampfzeit sein Können demonstriert hatte, musste er sich aber bedingt durch die vorangegangenen Kämpfe, kräftemäßig geschlagen geben.

Sein Vater Evgenij Abermet kämpfte ebenso wie Trainer Martin Dodd bei den Männern + 100 kg im Bodenturnier. Im direkten Vergleich siegte der Trainer noch über den Schüler. Im weiteren Wettkampf gewann Dodd noch weiter und wurde erst im Finale zur Aufgabe gezwungen. Ein verdienter zweiter Platz war eine schöne Belohnung.

Evgenij Abermet konnte sich ebenfalls noch von Kampf zu Kampf steigern und durfte sich am Ende auch über einen 3. Platz freuen.

Maria Dodd musste sich nur ihrer Teamkameradin geschlagen geben und konnte so auch einen zweiten Platz erzielen.

Die Mindener unterstützen wie jedes Jahr mit Ihren Platzierungen im Bodenturnier das Mannschaftsergebnis des PSV Herford. Dieser wurde zum dritten Mal in Folge nun Mannschaftssieger des Bodenturniers. Diese Siegesserie gilt es nächstes Jahr fortzuführen.


Bildergalerie anzeigen
Neue Prüfungsordnung
no Picture

Judo-Lehrgang in Minden

Am vergangenen Wochenende fand in Minden ein NWDK- Pflichtlehrgang für Judo-Trainer und Prüfer statt. Vom DJB (Deutscher-Judo-Bund) wurde jetzt ein neues Graduierungssystem verabschiedet. Dieses löst die zurzeit noch gültige Prüfungsordnung mit einer Übergangszeit von 1,5 Jahren ab. Eingeladen hatte der KDV (Kreis-Dan-Vorsitzender) des Judo-Kreises Herford Gerd Wilde. Das NWDK (Nordrheinwestfälisches-Dan-Kollegium) ist eine Schwarzgurt-Vereinigung, die für das Prüfungs- und Lehrwesen zuständig ist.

Ausrichter war die Judo-Abteilung des SV1860-Mindens. Angereist waren viele Prüfer und Schwarzgurte aus dem Kreis sowie auch aus Bielefeld, Gütersloh und Höxter. Den weitesten Weg hatte ein Judoka aus Hagen. Der Einladung waren außer den Dan-Trägern auch Nachwuchstrainer gefolgt. Nach der offiziellen Begrüßung und Bekanntgabe der Tagesordnung stellte Wilde und sein KDV-Stellvertreter Michael Möller das neue Graduierungssystem vor. In einer eineinhalb stündigen Präsentation wurde die Systematik ausgiebig erläutern.

Der Vorteile gegenüber der „alten“ Prüfungsordnung ist gravierend. Die Systematik ist sehr leicht zu merken und wird ständig wiederholt. Nach dem Grundprogramm (für Gelb- bis Orange-Gurte) folgt das Erweiterungsprogramm (für Grün- bis Braun-Gurte) sowie das Masterprogramm. Das Ziel hierbei ist die Erlangung des Schwartz-Gurtes.

Nach dem theoretischen Teil folgten die Praxiseinheiten. Aufgeteilt in drei Gruppen wurde das zuvor gelernte umgesetzt. Der Graduierungssystematik folgend wurden anschließend alle Wurf- und Bodentechniken prüfungsmäßig demonstriert.

Nach einer abschließenden Diskussion und Bewertung wurde der anspruchsvolle Lehrgang nach vier Stunden beendet.

Judoka kämpfen um den Westfalenmeister-Titel

Nachdem sich drei Judoka vom SV 1860 Minden in Altenhagen bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften qualifiziert hatten, mussten diese jetzt in Herten um den Titel des Westfalenmeisters kämpfen. Ausrichtender Verein war das Judo-Sport-Team Herten. Insgesamt 170 Teilnehmer waren in der Altersklasse U13 in neun Gewichtsklassen angetreten um den begehrten Titel nach Hause zu holen.

Nicolaj Dieser startete in der Gewichtsklasse bis 73 Kg. Dabei erwischte er die zahlenmäßig stärkste Gruppe mit 16 Konkurrenten. Nachdem er seinen ersten Kampf regelrecht verschlafen hatte und diesen auch verlor, trumpfte er in den Folgekämpfen stark auf. Den Frust nach dem verlorenen ersten Kampf bekam sein nächster Gegner zu spüren. Nach wenigen Sekunden schickte er diesen mit einem Seoi-nage (Schulterwurf) Angriff und gekonntem Wechsel zu Tani-otoshi (Rückfallzug) von der Matte. Auch den Folgekampf gewann er souverän mit einem Haltegriff. Jetzt ging es um den Einzug in das Semi-Finale. In diesem entscheiden Kampf ging Dieser mit einer Wurftechnik in Führung. Der Gegner konnte ihn danach jedoch ohne eine Wertung zu erhalten mit einer Haltetechnik bis zum Kampfende festhalten, so dass er am Ende den fünften Platz belegen konnte.

Alexander Friesen kämpfte bis 55 Kg. Er war der unerfahrenste Kämpfer der drei 1860er. Bei seinem zweiten Auftritt bei einem offiziellen Turnier hatte er es mit zehn Teilnehmern zu tun. Sein Kontrahent aus Bocholt konterte seine Angriffstechnik, einem Uki-goshi (Hüftschwung), so dass dieser Kampf mit einer Ippon-Wertung (voller Punkt) verloren ging. Im zweiten Kampf war er trotz heftiger Gegenwehr chancenlos und schied aus dem Turnier aus.

Der letzte Kämper aus dem Trio, in der nach oben offenen Gewichtsklasse über 55 Kg, war Tim Kütemeier. Auch er hatte es mit zehn Gegnern zu tun. In seinem ersten Kampf gelang ihm ein klarer Sieg mit einer Bodentechnik gegen einen Gegner, gegen den er auf der Bezirksebene noch verloren hatte. Beschwingt von dieser erfolgreichen Revanche trat er seinen zweiten Kampf an. Hier wartete allerdings ein schwerer Gegner (wörtlich zu nehmen) mit einem Gewichtsvorteil von rund 10 Kg. Dazu kam, dass dieser im letzten Jahr der U13 Kämpfer antreten konnte, während Kütemeier im ersten Jahr dabei war. Diesem erfahrenen Gegner war er dann klar unterlegen. Ab jetzt musste jeder Kampf gewonnen werden, um in das kleine Finale um Platz drei einziehen zu können. Den nächsten Gegner aus Recklinghausen beherrschte er klar und konnte diesen mit einer Wurftechnik mit anschließendem Haltegriff aus dem Turnier werfen. Im entscheidenden Kampf war Kütemeier unkonzentriert, wobei von seinem Gegner ohne Technik in die Bodenlage gezwungen worden ist und von diesem dann bis zum Kampfende festgehalten werden konnte. Trotz allem hatte er einen verdienten fünften Platz erkämpft.

Unter dem Strich waren die Trainer und Betreuer nach der langen Corona-Pause mit den Ergebnissen zufrieden und lassen auf mehr hoffen.

Judoka für Westfalenmeisterschaft qualifiziert
no Picture

Nach den Kreis-Einzel-Meisterschaften in der letzten Woche fanden jetzt die Bezirks-Einzel-Meisterschaften der weiblichen und männlichen der Altersklassen U11 und U13 statt.

Ausrichtender Verein war der TSV Altenhagen 03. Startberechtigt waren die weiblichen und männlichen Nachwuchskämpfer der Altersklassen U11 und U13, die sich bei der KEM qualifiziert hatten. Knapp 100 Kämpfer aus den Judokreisen Bielefeld und Herford, zu dem auch die Mindener gerechnet werden, traten an um Bezirksmeister zu werden. Für die Altersklasse U13 ging es zusätzlich noch um die Qualifizierung zur „Westfalenmeisterschaft“.

Vom SV1860 Minden waren fünf Kämpfer mit dabei. Beide Kämpferinnen der Altersklasse U11 konnten dabei den Bezirksmeistertitel in ihrer Gewichtsklasse mit nach Hause nehmen. Mia Nienstedt (bis 22 kg) und Katharina Friesen (bis 40 kg) konnten alle Kämpfe für sich entscheiden und wurden somit verdient Bezirksmeisterinnen.

Alle drei männlichen Teilnehmer der Altersklasse U13 belegten zweite und dritte Plätze und kämpfen Mitte Juni in Herten um den Titel des Westfalenmeisters. Nicolaj Dieser, der erfahrenste 1860er Kämpfer startete in der zahlenmäßig stärksten Gewichtsklasse bis 37 kg. Nach drei glatten Siegen, vorbei er den besten Ippon-Sieg (sofortiger Abbruch) des Tages erzielte, verlor er den Kampf um den Einzug in das Finale. Alexander Friesen, bis 55 kg und Tim Kütemeier, über 55 kg landeten am Ende auf Platz zwei.

Nach der langen Corona Pause war das ein sehr schöner Erfolg für die Kämpfer des SV 1860 Minden.


Bildergalerie anzeigen
Judoka vom SV1860 Minden sind nach langer Pause zurück auf der Wettkampffläche
no Picture

Am Sonntag, dem 15.05, hat der PSV Herford nach zwei Jahren Corona-Pause das erste Kreisturnier für die Jugend ausgerichtet. Vom SV1860 Minden gingen dort 20 Kinder in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen an den Start. Für viele war es die erste Begegnung mit Sportlern aus anderen Vereinen in diesem Kampfsport. Dies hat die Spannung der Teilnehmer deutlich erhöht, aber die Freude über den Sieg war dadurch umso höher. Insgesamt wurden zehn erste, fünf zweite, drei dritte und zwei vierte Plätze erkämpft. Für sechs mutige Kinder der Altersklasse U11 und U13 geht es am nächsten Sonntag weiter in der Bezirkseinzelmeisterschaft. 

U9 männlich:
Florian Janiek, 1. Platz; Torik Meyer, 2. Platz; Henri Walter, 2. Platz; Julian Plaumann, 4. Platz

U9 weiblich:
Sofija Dieser, 1. Platz

U11 männlich:
Jannik Heyne, 2. Platz; Jonathan Dodt, 3. Platz; Max Emil Knickmeier, 3. Platz

U11 weiblich:
Katharina Friesen, 1. Platz; Mia Nienstedt, 1. Platz;

U13 männlich:
Tim Kütemeier, 1. Platz; Nicolaj Dieser, 2. Platz; Alexander Friesen, 2. Platz; Jonas Niedringhaus, 3. Platz

U13 weiblich:
Paula Kaiser, 1. Platz

U15 männlich:
Dusan Blagojevic, 1. Platz; Andrej Dieser, 4. Platz

U15 weiblich:
Heather Brown, 1. Platz

U18 männlich:
Nikita Abermet, 1. Platz
 


Bildergalerie anzeigen
ältere anzeigen